Das Auto ist des Deutschen liebstes Kind. Doch Mobilitätswahn hin oder her - für behinderte Menschen spielt das Auto und die selbständige Benutzung eines Kfz eine
viel größere Rolle als für Nichtbehinderte.
Im Grunde gibt es eine ganze Reihe von Themen, die es zu beachten gibt:
- welches Fahrzeug kommt für mich in Frage? (Auswahl von Fabrikat und Typ)
- welche Zusatzausstattung brauche ich, um das Fahrzeug selbständig benutzen zu können?
- wer finanziert mir Anschaffung, Umbau und Unterhalt?
- welche speziellen Bestimmungen muß ich beachten bei Führerschein, Steuer und Versicherung?
- Welche Fahrschulen gibt es für behinderte Menschen?
Nun fehlt natürlich noch die Frage der Finanzierung. An erster Stelle ist hier das Arbeitsamt als Kostenträger zu nennen, aber
es kommen auch noch diverse andere Stellen in Frage - je nach persönlicher Situation die Rentenversicherung oder auch die Sozialhilfe. Auch wenn es manchem unverständlich erscheinen mag - die Krankenkasse kommt nicht als Kostenträger für Auto oder Auto-Umbau in Frage, denn z.B. ein Handgerät ist sicher ein technisches Hilfsmittel -
aber kein Hilfsmittel im Sinn der Krankenversicherung.
Wir arbeiten daran, eine vernünftige Darstellung zu finden.