Venus von Milo Die Venus von Milo, ein klassischer Torso, war im letzten Jahr Namensgeberin einer gleichnamigen Homepage von Devotees, die leider nicht mehr existiert.
Amelotatismus (gr.) bezeichnet die sexuelle Vorliebe für Amputierte. Die
Fachwelt ist sich noch nicht einig darüber, ob es sich dabei um
eine Form der Perversion, um Fetischismus oder um eine ganz
normale, wenn auch seltenere Neigung handelt. In der
Öffentlichkeit ist Amelotatismus kaum bekannt, in
Behindertenkreisen herrscht, bedingt durch das Fehlverhalten
einzelner Amelotatisten, eine negative Einschätzung dieses
Phänomens vor. Selbsthilfegruppen oder andere Organisationen von
Amelotatisten gibt es im deutschsprachigen Raum im Gegensatz zu
den USA noch nicht.
Auch im Internet sind die Menschen nicht besser als im "richtigen Leben":
Hier ein Leserin-Brief zum Thema
Nur wenige Amelos setzen sich ernsthaft mit ihrer Leidenschaft auseinander und versuchen, auf gleichberechtigter Ebene mit behinderten Menschen Kontakte zu knüpfen.
Dementsprechend gibt es nur wenige Homepages von Amelos, die einen Besuch wert sind; klickt man/frau sich durch die Links, so führen diese zu langweilenden, manchmal sogar
menschenverachtenden Mixturen. Das geht bis zu "Partnervermittlungsagenturen", bei denen sich Amelos (anscheinend sitzt die lohnende Zielgruppe in USA) eine behinderte Frau aus Russland bestellen können.
Doch dies gehört dann schon wieder zum Thema Menschenhandel.
Wer das für Fantasterei hält, der möge die einschlägigen Links in der entsprechenden Rubrik nachschlagen.
.. und eine Antwort darauf
BM-Online