Internet - das war noch vor einem Jahr etwas für
Exoten, in Deutschland jedenfalls. Sprach man jedoch mit Menschen
aus anderen Ländern, vor allem natürlich aus USA, da
war die eigene E-mail-Adresse fast so selbstverständlich
wie eine Kreditkarte.
Im letzten Sommer gab es in Deutschland gerade mal
ein Dutzend Angebote zum Thema Behinderung.
Schaute man dagegen über die Landesgrenzen hinaus,
so war man mit einer Flut von Angeboten konfrontiert, die kaum
überschaubar ist. Hinzu kommt, daß es im Internet nicht
einfach ein zentrales "Telefonbuch" gibt oder gar eine
Auskunft. Immerhin gibt es eine Reihe von Verzeichnissen, die
den Anspruch haben, so etwas wie ein Telefonbuch bzw. -Auskunft
zu sein.
Wer sich für das Internet interessiert, dem
kann ich nur raten: schaut es Euch mal an. Entweder es gibt im
Bekanntenkreis jemanden, der es Euch mal zeigt, oder ihr geht
in eines der "Internet-Cafes" - so etwas gibt es mittlerweile
in jeder Stadt. Das sind Cafes, in denen man auch tatsächlich
einen Kaffee trinken kann - das aber am Monitor, und für
einen relativ günstigen Preis (ca 5 - 10,- pro Stunde) kann
man im Internet stöbern ("Surfen"). Aber es gibt
da eben auch hilfreiche Menschen, die eben nicht nur Kaffee servieren
(das tun sie auch), sondern auch Hilfestellungen geben. Wer gar
keine Ahnung hat, kann da auch an einem Einführungskurs teilnehmen.
Ansonten gibt es - wie für jedes Thema - auch
fürs Internet an jedem Kiosk ein Dutzend Zeitschriften, die
technische Tips und Hinweise geben, und in Serien werden die vielfältigen
Details dieses weltweiten Netzes (das heisst nämlich die
Abkürzung "www" - world wide net) erläutert.
Und natürlich hat der Buchhandel auch einige Regalmeter Material
- als Buch gedruckt, als CD-ROM oder (meist) als Kombination.
Wie komme ich ins Internet?
Natürlich brauche ich dafür einen Computer.
Es muß nicht einmal ein besonders moderner sein, auch muß
er nicht unbedingt Windows95 als Betriebssystem haben - auch für
Win3.1 und für den Mac (selbst für Atari und Amiga)
gibt es passende Software. Aber ein Modem muß ich haben,
und ein CD-Laufwerk ist sinnvoll.
Die nächste Frage ist dann: über welche
Firma will ich online gehen? Im Gegensatz zum Telefon-Markt gibt
es hier kein Monopol. Grundsätzlich muß ich mir überlegen:
will ich ausschließlich das Internet nutzen? Dann tut es
z.B. der über Kaufhof und Vobis vertriebene "metronet"-Zugang.
Auch das "germany-net" ist interessant.
Die Alternative sind spezielle Dienst-Anbieter(Provider),
die auch den Zugang zum Internet bieten, aber auch noch eigene
Angebote haben - die bekanntesten sind T-Online (der Enkel von
Btx), AOL, CompuServe. Hier gibt es meist "Schnupperangebote",
bei denen die ersten Stunden kostenlos sind. Das heisst: natürlich
sind Telefongebühren fällig, nur der Dienst-Anbieter
verzichtet auf seine Gebühren. Zur Orientierung: AOL kostet
pro Stunde 6,-, dazu kommen je nach Tageszeit die Telefongebühren
(Ortsgespräch: zwischen 1,80 und 4,80 DM/Stunde - hier gibt
es neuerdings auch interessante Sonderangebote der Telekom). Billig
ist das Vergnügen also nicht, und die Uhr tickt unbarmherzig
- irgendwie merkt man die Stunde auch noch weniger als beim Telefonieren...
Doch zurück zum Einstieg. Ist das Modem im Computer
installiert, reicht es gerade bei diesen Dienstanbietern meist,
eine CD (wie sie bei den meisten Computerzeitschriften regelmäßig
beiliegt) einzulegen und das Setup-Programm zu starten, es führt
dann mehr oder weniger elegant durch die Installation. Mit einem
bißchen Glück klappt die Sache am Schnürchen.
Wenn nicht, gibt es vielleicht Bekannte, die weiterhelfen können,
oder man ruft eben das Service-Telefon des Providers an - dafür
sind sie schließlich da!
Hannes Heiler
E-mail: HHeiler@aol.com
Sammlung von Internet-Adressen (ohne Anspruch auf
vollständigkeit!):
BSK-Mail: BSK.ev@t-online.de
URL:
http://www.bsk-ev.de (geplant)
bisher:
http://home.t-online.de/home/o6221161721-0007/homepage.htm
Erotic stories for/about disabled
Von: Gerard <roestig@dds.nl>
Datum: Sun, 15 Dec 1996 14:41:49 -0600
There are some resources on the net that cover "disability
and sex", with
stories and pictures. Here are two addresses, they
contain material
themselves and have links to other pages.
http://www.neosoft.com/~ascot
http://www.c-wizards.com/private/mjdev.html
---
Vor einigen Wochen bekam ich ne e-mail von einem
Typ namens Fabiano aus Luxemburg. Da gibt es eine allg. Beschreibung
der gemeinnützigen Gesellschaft, die da arbeitet:
www.santel.lu/SNL/etablissements/adapth/home.html
Auf demselben Server gibt es einen "Disability
Server": www.santel.lu/HANDITEL/home.html
den Verweis auf die FGQ placierte er angeblich auf
www.santel.lu/HANDITEL/wwwlinks/organization.html.
-----------------------------------------------------
Regina aus Genf schrieb mit auf Englisch. Auch dort
gibt es einen Server namens "virtual Paraplegy" mit
vielen internationalen Links:
www.mt.net/ russa
- www.mt.net/~russa
----------------------------------------------------
weitere Funde:
"Wer hilft wem"-Datenbank, Unfallopfer-Hilfsfwerk
Berlin -Wer hilft wem? Datenbank
- e-mail: hilfswerk1@aol.com.
(Fundstelle: Newsgroup de.soc.kontakte, 10.2.97)
Hilfsmittel-Anbieter:
DRAISIN-Spezialfahrräder Draisin
Sanitätshaus Leipzig (gefunden per crawler.de):
Behinderte auf dem Abstellgeleise
Heute nacht hab ich mir die verschiedenen Suchmöglichkeiten
rausgesucht.
WWW.crawler.de habe ich mit div. Suchbegriffen gefüttert
-
zurück kamen:
Suchmaschine SWISSGUIDE. 9.2.97 - suchwort "Rollstuhl":
--- (118) http://www.ibb.ch/pages/aktuell/publikationen/jahresbericht/95/jb_abtm/jb_abtm_rollstuhl.html
(3 K)
SVS - Medienmitteilungen 9 - 12
Texte français Medienmitteilungen 9 - 12 Übersicht
über rollstuhlgängige Seilbahnen Bern, 20. August 1996.
Auch für Behinderte steht die Schweizer Bergwelt offen. Bei
zahlreichen Seilbahnunternehmungen sind die Transportanlagen darauf
--- (93) http://www.svs.ch/med3.htm
(20 K)
Preview: Dolores
Dolores "Manchmal kann ein mysteriöser Unfall der beste
Freund einer Frau sein" E ine alte Frau im Rollstuhl ( Judy
Parfitt ) streitet sich mit einer stämmigen Haushälterin
( Kathy Bates ). Plötzlich fällt die alte Frau die Treppe
--- (93) http://www.cinenet.ch/previews/d/DoloresClaiborne/
(4 K)
Behinderte auf dem Abstellgeleise «Eingliederung
vor Rente» lautet der Grundsatz der Invalidenversicherung
(IV). Doch die IV-Gelder zur beruflichen Integration Behinderter
verpuffen oft wirkungslos. Denn viele Arbeitgeber sparen Kosten
ein, indem
--- (92) http://www.brueckenbauer.ch/.../BB/INHALT/9631/31zeit.htm
(10 K)
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10.2.97